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Heliotherapie

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Costa Rei

Von Sonntag, 11. Oktober bis Samstag 17. Oktober genossen wir Sonne, Sand und Meer. Auf unserer Fahrt von Teulada nach Capo Ferrato ließen wir Cagliari links liegen und stürzten uns gleich an die Königsküste mit ihrem breiten Sandband. Da das Wetter nicht besonders schön war und wir besonders müde, nahmen wir die neue Straße im Landesinneren. Versäumtes wird nachgeholt!! Die Costa Rei zieht sich über einen gut 10 km langen Küstenabschnitt, ein Bilderbuchstrand, der im Sommer viele Touristen anlockt und ab November in Winterschlaf verfällt. Entsprechend leer, gespenstisch sieht es hier jetzt aus, viele geschlossene Geschäfte und Ferienanlagen.

Capo Ferrato

Capo Ferrato

Am Campingplatz „Capo Ferrato“ herrschte noch Hochbetrieb. Der kleine, aber feine, familiäre, mit viel Herzblut betriebene Platz war ausgebucht. Wir hatten Glück, denn bald nach unserer Ankunft hing dieses Schild an der Rezeption:

Camping Capo Ferrato

 

Betrieb am Strand

Man lässt sich hier auch viel für die Gäste einfallen. Jetzt im Herbst sind Sardische Wochen mit Kochkursen, botanischen Führungen, Radausflügen und Verkostungsmenüs im Restaurant. Wir haben hier unsere Hängematte, den Strand, das Meer und die Sonnenaufgänge genossen.

Sonnenaufgang Capo Ferrato

Sonnenaufgang Capo Ferrato

Sonnenaufgang Capo Ferrato

Wir betreiben die letzten fünf Wochen Heliotherapie. Langsam haben wir uns an  die Sonne gewöhnt und lassen uns täglich bestrahlen. Bei uns zuhause weist die Sonne außer in den Sommermonaten zu geringe UVB-Anteile für die Vitmin D3-Bildung auf. Ganz wichtig ist es, keine Lichtschutzpäparate zu verwenden, da sonst die Vitamin D3-Bildung unterbunden wird. Ich bin ja echt froh, dass ich mich wieder auf mein Gefühl verlasse, und nicht auf das, was uns jeden Tag erzählt wird. Kurze Zeit habe ich einmal Sonnencreme verwendet und prompt mit einer Sonnenallergie reagiert. Das erinnert mich auch an die Verwendung einer Goldmaske aus der Apotheke mit versprochenem Königinnenfeeling. Ich habe ausgesehen wie eine ägyptische Mumie, bei der die Einbalsamierung schief gelaufen ist. Nur mit einer Cortisonbehandlung verschwanden die Pusteln und Quaddeln. Fotos habe ich noch für eine Schadensklage (Hermann!!) auf meinem Handy, veröffentlicht werden sie nicht.

Lilie

Strand Capo Ferrato

Morgenmeditation am Meer

Auf der Fahrt nach Tortoli haben wir ganz überraschend Lilli und Herbert mit ihren Freunden noch einmal auf einem kleinen Markt getroffen. Wo auf dieser schönen Insel seid denn ihr jetzt unterwegs? Unser Weg führte uns weiter zum Campingplatz Coccorrocci in Marina di Gairo. Wunderschön gelegen, als ganzjährig geöffnet angepriesen, empfing uns nur Hundegebell und das Geknurre des Besitzers: „Chiuso“.

Weg zum Camping Coccorrrocci

Wir haben einen tollen Ersatz gefunden ****Camping Telis, Baia di Porto Frailis. Ich verleihe den Sanitäranlagen des Platzes das Prädikat „Unbedingt benutzen“. Man hat hier ein Badezimmer zur Verfügung, das einen zum Staunen bringt. Italienisches Fliesendesign vom Feinsten, WC, Bidet, Waschbecken und eine Dusche mit Regenwaldschwallbrause. Die Stellplätze sind nur mittelmäßig, der Pool ist herrlich und sicher auch an der Sternevergabe beteiligt. Wir hatten vom Womo aus einen direkten Zugang zum Meer, man musste aber das „Todesspringer von Aquapulcogen“ besitzen, um da reinzuköpfeln.

Blick vom Womo

Meerzugang vom Womo

Wie schön, dass Sardinien eine Insel ist! Nachdem wir Gaby & Gerd am Campingplatz Telis das dritte Mal getroffen haben, sind wir gemeinsam auf einen Kaffee gegangen, Das erste Mal  sahen wir uns ganz kurz beim Fotografieren auf der Panoramastraße nach Bosa, das zweite Mal auf einem Campingplatz in Arborea. Erst hier, aller guten Dinge sind DREI, haben wir auf der Sonnenterrasse gemütlich geplaudert. Liebe Grüße aus Sardinien, solltet ihr ins oder durchs Salzkammergut reisen, in unserem Garten gibt es einen Womo-Stellplatz, der für euch reserviert ist!

Weg zum Turm

Adiosu,

die Womophilen

2 Kommentare

  1. Ciao Sissy und Rudi! Es ist ein einziges Vergnügen eure wunderbare Reise mitzuverfolgen. Die herrlichen Bilder, ein Traum. Und ich glaub, ihr habt auch wirklich Glück mit dem Wetter. Oder ist das einfach so im Oktober? Wie warm ist denn das Meer noch? Neulich las ich mal was von 21°, kann das stimmen?
    Passend zu den Bildern höre ich die neue CD von Juan Diego Florez „Italia“, wunderbar passt das zusammen!
    Ich erinnere mich immer an die Berichte unserer früheren Kollegin und Weltumseglerin Erika Urban. Auch sie haben immer wieder „Bekannte“ getroffen…. so wie ihr auf eurer Womo-Reise. Das stell ich mir nett vor. Komisch, mir gefällt alles, was ich so sehe. Aber ich würde doch nicht mit euch tauschen wollen!
    An deine Erfahrung mit dieser „tollen Creme“ aus der Apotheke kann ich mich noch gut erinnern, Sissy!
    Hier bei uns ist es nicht ganz so schön, die Sonne lässt sich immer nur ganz kurz blicken und morgen solls regnen. Aber es ist nicht gar so kalt. Für die Kollegen kommen ja jetzt ein paar nette freie Tage, sie werden sich freuen. Die Kinder natürlich auch!
    Ihr werdet ja jetzt auf dem Weg nach Rom sein, oder? Ihr trefft euch ja bald mit eurem Julian, hörte ich.
    Ich bin neugierig, wie es dann weitergeht bei euch. Auf in Richtung Sizilien? Auf dem Weg dorthin gäbe es ja viel Schönes! Amalfi, Pompeji, Kalabrien….. Zumindest das kennen wir auch! Ich wünsche euch jedenfalls weiter alles Gute!
    Viele liebe Grüße! Monika

    • Liebe Monika, vielen Dank, dass du dir immer Zeit für ein richtiges Schwatzerl nimmst! Unser Abschied von Sardinien ist aufgrund des Regenwetters nicht ganz so schlimm gewesen. Die Tage in Rom waren wunderbar warm tagsüber, abends und in der Nacht kühlt es ordentlich ab. Hoffen, dass das, wenn wir jetzt südwärts fahren wieder besser wird. Das Meer auf Sardinien war trotz Regens gut, wie du schreibst, um die 20 Grad. Julian fliegt heute zurück und wir reisen morgen ab. Ciao, bis bald, Sissy

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