womophil

Nasser Empfang!

| 1 Kommentar

Blick auf Äolische Inseln

Die Äolischen Inseln sind buchstäblich ins Wasser gefallen. Regen für die nächsten Tage – Routenänderung – ab in den Süden!

Am 2. November verließen wir den für die Überfahrt nach Vulcano ausgesuchten Campingplatz „Villagio Marinello“ in Oliveri.

üppige Vegetation

Am Vormittag zeigte sich ganz unerwartet die Sonne, doch auf unserer Route durch die Berge begann es wieder massiv zu regnen.

Regen in den Bergen

Die Straßen lassen bereits bei schönem Wetter zu wünschen übrig, bei Regen sind sie absolut untauglich. Vermurungen, Steine, Überschwemmungen, versteckte Schlaglöcher, alles was man zusätzlich braucht, um ein Womo auf diesen schmalen Straßen bewegen zu können. 😉 Gott sei Dank sind wir unbeschadet in Giardini Naxos am schönen Stellplatz Lagani angekommen, wo wir die nächsten Tage verbrachten. Auf der Fahrt streiften wir schon die fruchtbaren Abhänge des Ätnas, der Mongibello selbst (wie der Ätna noch genannt wird) blieb uns aber trotz seiner über 3300 m Höhe in Regenwolken verborgen.

Lagani ist ein schöner gepflegter Stellplatz, die meisten Plätze haben ein eigenes Waschbecken, einen Tisch und vier Stühle zur Verfügung. Hier hatten wir den ersten Kontakt zu Dauercampern, die ihre Wintermonate auf Sizilien verbringen. Die Bushaltestelle mit Verbindung nach Catania und Taormina ist nur 300 m entfernt. Besonders schön ist der Ausblick auf den sich minütlich ändernden Ätna und Taormina.

Ätna

Am Abend besserte sich das Wetter und wir erkundeten Giardini Naxos‘ Lungomare. In einer Bar kosteten wir uns durch sizilianische Spezialitäten.

Sizilianische Spezialitäten

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Linienbus nach Taormina. Unglaublich, mit welcher Geschwindigkeit und Präzision der Chauffeur sein Gefährt wild hupend durch die kurvige Anfahrt nach Taormina lenkte. Taormina lockt mit seiner einmalig schönen Lage auf dem 200 m hohen Felssporn des Monte Tauro das ganze Jahr über Massen von Touristen aus aller Welt an. Es flaniert sich gut in den verwinkelten Gassen und Gässchen mit zahlreichen Bars, Restaurants, Boutiquen und Souvenirläden. Die Hochzeit eines russischen Paares begleitete uns fast den ganzen Corso lang filmisch und fotografisch. Das am Kirchenplatz abgestellte Hochzeitsauto borgte ich mir kurz für ein Foto aus.

Taormina

Taormina

Taormina

Russisches Brautpaar

Hochzeitsauto

Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist das Teatro Greco, das im 2. Jh. v. Chr. erbaut wurde. Das antike Theater hat einen Durchmesser von 120 m, auf den in den Fels gehauenen Stufen fanden 5 400 Zuschauer Platz. Es muss etwas ganz Einzigartiges sein, hier eine kulturelle Veranstaltung während der Sommermonate mit Aussicht auf den Ätna und das Meer zu erleben.

Teatro Greco

Nicht nur der Stellplatz war angenehm, wir hatten auch das Glück, ein ganz nettes Ehepaar aus Appenzell kennenzulernen. Danke Irene, du hast mich ermutigt, in Italien zum Friseur zu gehen! Das von dir handsignierte Buch werden wir fleißig verwenden! Die Vorhänge sind auch schon zum Teil abmontiert! 😉

Arrivederci,

die Womophilen

Ein Kommentar

  1. Liebe Sissy,
    es ist ein wahres Vergnügen deine Berichte zu lesen, noch dazu wo ich einiges selbst schon gesehen habe. Da werden Erinnerungen wach. Könntest du nicht den ganzen Jahresbericht verfassen? LG Ulli

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.