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Von Tanger in die Hauptstadt Rabat

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Die Nacht von Mittwoch, 17. Februar auf Donnerstag, 18. Februar verbrachten wir gleich nach dem Zoll auf einem gut beleuchteten Parkplatz, auf dem es sich schon einige Womos eingerichtet hatten.

Es war schon sehr spät bis wir endlich den Zoll passieren konnten, viele mussten ihre gut verzurrten Aufbauten und Anhänger öffnen.

Doris und Thomas, ein Paar, das wir am Schiff kennengelernt hatten, erzählte uns, dass die Zöllner unter dem folienverschweißten Dachkrempel neben einer Waschmaschine ein total zerlegtes Motorrad gefunden hatten.

Unser erstes Ziel an der nördlichen Atlantikküste war Asilah, ein sehr schön gelegener Fischerort. Asilah war karthagische, später römische Siedlung. Danach wurde es von den Portugiesen erobert, war kurz spanisch, dann wieder arabisch. 1829 wurde der Seeräuberstützpunkt von österreichischen Schiffen beschossen.

Wir machten einen Rundgang durch die Medina um erste afrikanische Eindrücke zu gewinnen.

Asilah

Asilah

Künstlerstadt Asilah

Künstlerstadt Asilah

Muslimischer Friedhof....

Muslimischer Friedhof….

...... mitunter der Brandung ausgesetzt

…… mitunter der Brandung ausgesetzt

Um einen guten Ausgangspunkt für Rabat zu haben, fuhren wir zum Übernachten noch bis zum Campingplatz „La Chenaie“ in Kenitra. Kenitra ist eine Industriemetropole, in Erinnerung werden uns die vielen Störche bleiben.

Am Freitag, 19. Februar sind wir schon bald nach Rabat aufgebrochen, das mit seiner Schwesterstadt Salé an der Mündung des Bou Regreg in den Atlantik liegt. Unser Womo haben wir am bewachten Parkplatz „Marina Bou Regreg“ unterhalb der Altstadtmauer abgestellt. Man könnte hier auch übernachten.

Rabat

Parkplatz Rabat

Wir genossen einen geführten Rundgang durch die „Kasbah des Oudaia“, einer Festungsanlage mit einem gewaltigen Haupttor, dem Bab des Oudaia. Von außen wirkt die Festung eher unscheinbar, in ihrem Inneren mit ihren reich verzierten Türen und vielen Blumenkübeln sehr idyllisch. Die Gebäudemauern sind im unteren Teil blau, im oberen weiß getüncht. Angeblich hält die blaue Farbe die Insekten ab. Durch einen prachtvollen Garten kommt man in ein Terrassencafé mit einem herrlichen Blick über die Stadt.

Verwinkelte, schmale Gassen durchziehen die Festungsanlage.

Kasbah de Oudaia

Kasbah de Oudaia

Kasbah de Oudaia

Kasbah de Oudaia

Kasbah de Oudaia

Blick auf die Bautätigkeit in der Schwesterstadt Salé

Blick auf die Bautätigkeit in der Schwesterstadt Salé

Kasbah des Oudaia

Blick in den andalusischen Garten

Blick in den andalusischen Garten

Tor "Bab des Oudaia"

Tor „Bab des Oudaia“

Wir spazierten durch die übersichtliche Medina Rabats und staunten über das Angebot an Gewürzen, Obst und Gemüse, Lederartikeln und Teppichen. Wir schauten ein paar Handwerkern in ihren Werkstätten zu. Es blieb nicht beim Staunen, Rudi kaufte sich eine Tasche und ich mir einen tollen grauen Pouf, den ich zuerst für ein großes rundes Behältnis hielt, so zusammengeklappt, wie er dagelegen war.

Rabats Medina

Medina Rabat

Medina Rabat

Salam,

die Womophilen

Ein Kommentar

  1. Hallo! Nachdem ich jetzt euren genauen Standpunkt herausgefunden hab, bin ich noch mehr „mit und dabei“. Ist ja wirklich erstaunlich, dass man dort in der Einöde (!) auch noch Wlan hat. Gut, dass wir auf diese Weise immer wieder erfahren, was ihr so treibt!!!
    Schöne Bilder habt ihr wieder. Das eine mit dieser braunen Tür, davor Blumentöpfe, gefällt mir so gut. Das Blau passt dort übrigens sehr gut!
    Bis demnächst wieder mal. Ciao!

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