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Schneller Abschied

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Glücklich, eine schöne Zeit gemeinsam in Marrakesch verbracht zu haben, verlassen auch wir die Stadt am Sonntag, 13. März.

Minarett derKoutoubia-Moschee

Minarett derKoutoubia-Moschee

Die Koutoubia misst 90x60 m, 112 Pfeiler stützen 17 Schiffe

Die Koutoubia misst 90×60 m, 112 Pfeiler stützen 17 Schiffe

Jardin Majorelle

Marrakesch

Auf gottverlassenen Straßen führt uns das Navi nach Norden, Richtung Casablanca, das wir aber links liegen gelassen haben. Von den Einheimischen kurz Casa genannt, ist sie die größte Stadt und wichtigste Industriemetropole Marokkos.

Extra für dich, Reinhard!

Extra für dich, Reinhard!

Am Weg nach Mohammedia

Wir fahren noch 30 km weiter, bis nach Mohammedia, wo wir uns am Campinplatz „Océan Bleu“ für zwei Nächte einquartieren. Er liegt zwar am Meer, aber ziemlich schrecklich eingekeilt zwischen Neubauten. Die Brandung an diesem felsigen Strand ist viel zu gefährlich, deshalb beschränken wir uns auf Spaziergänge.

Campingplatz Mohammedia

Am Mittwoch, 15. März wollen wir bis Tanger Med fahren und ein letztes Mal in Marokko übernachten. Der Küstenabschnitt von Mohammedia nach Norden erlebt einen Bauboom, der einen erschreckt. Lauter bewachte, leerstehende, gigantisch große Appartmentanlagen sind zu sehen. Rundherum wird auf Riesenplakaten für die Anlagen mit Pools geworben. Wurde das alles für den Tourismus gebaut,  oder doch auch für Einheimische?

Sechsspurig führt die Straße in die Königsstadt Rabat. Solche Boulevards, die den Namen des Königs tragen, gibt es in allen vier Königsstädten. Bei der Einfahrt  in die Städte  und  der Ausfahrt aus den Städten wird von viel Polizeiaufgebot jedes Auto kontrolliert. Bedrohlich wirken die Nagelgurte, die die Straßen auf ein Nadelöhr verengen und die Maschinengewehre der Royal Police.

Boulevard nach Rabat

...nicht allen geht es gut....

…nicht allen geht es gut….

Wir kommen wieder nach Rabat, fahren an der Kasbah des Oudaias vorbei, die wir fast auf den Tag genau vier Wochen zuvor besichtigt haben und werden ein bisschen wehmütig, so vieles haben wir erlebt.

Viele Überwinterer sind auf der Heimfahrt nach Europa, deshalb wollen wir noch die Fähre für den nächsten Tag buchen. Kurz vor dem Hafen geht es dann Schlag auf Schlag, Rudi kauft aus Preisgründen ein Ticket für eine Fähre von Ceuta nach Algeciras, die bereits in zwei Stunden ablegen soll. Die paar Kilometer von Tanger nach Ceuta sind schnell gefahren, die Zollformalitäten mit der Frage: „Haben Sie einen Hund?“ und der Antwort: „Nein“, erledigt. Fünf Minuten nach dem Abstellen des Womos auf der Fähre legen wir ab und freuen uns auf Europa.

Am Weg nach Ceuta

Am Weg nach Ceuta

Felsen von Gibraltar - Europa in Sicht

Felsen von Gibraltar – Europa in Sicht

Marokko, das war ein schneller Abschied, aber wir sehen uns sicher wieder!

Inschallah,

die Womophilen

 

2 Kommentare

  1. wie immer wunderschöne bilder und super reiseberichte. Liebe grüße und gute fahrt. susi

    • Hallo Susi, schön von dir zu hören. Dass du dir an deinem Geburtstag Zeit zum Kommentieren nimmst, schätzen wir besonders. Schöne Zeit, die Womophilen

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