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Bienvenido a Andalucia

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Von Ceuta nach Algeciraz

Die Fahrt von Ceuta nach Algeciras war kurz und zügig. Wie gut doch das Verlassen der Fähre funktioniert, wenn ein Lotse die Autos aus dem Rumpf dirigiert!

Von Dienstag, 15. März bis Donnerstag, 17. März ließen wir am Campingplatz „Torre de la Pena“ bei Tarifa unsere Marokkoreise Revue passieren. Tarifa, der südlichste Punkt Europas, ist gerade einmal 14 km von Marokko entfernt – der Unterschied, hier oder dort geboren worden zu sein ist unvorstellbar und unsere Dankbarkeit für unseren Geburtsort grenzenlos.

Am Strand von Tarifa

Das Meer vor Tarifa ist die Nahtstelle zwischen dem friedlichen Mittelmeer und dem unberechenbaren Atlantik, ähnlich verhält es sich mit dem Wind. Hier ist das Paradies für Surf- und Kitegötter, die sich spektakulär über das Wasser jagen lassen. Schaut nach wahrem Genuss aus! Wir machten einen 12 km langen Strandspaziergang, sandgestrahltes Feeling inkludiert.

Am Strand von Tarifa

Nichts für Anfänger!

Topziel für Surfcracks

Topziel für Surf- und Kitecracks

Das kaum bebaute Hinterland bietet einen optimalen Rastplatz für Zugvögel auf dem Weg nach Afrika und ist deshalb unter Naturschutz gestellt. Der ständige Wind ist nichts für mich, bewirkte aber, dass hier 1993 das größte Windkraftwerk Europas in Betrieb genommen worden ist.

Windräder in Tarifa

Am Strand von Tarifa

Die Weißen Dörfer (Pueblos blancos) zählen zu den Highlights in Andalusien. Ein Großteil von ihnen liegt idyllisch eingebettet in Berglandschaften. Auch an trüben und bewölkten Tagen leuchten sie schon aus der Ferne. Die Dörfer sind maurisch beeinflusst mit ihren engen, krummen Gassen, die häufig von Bögen überspannt werden. Die Fenster in den weiß gekalkten Fassaden werden oft mit schwarzen Eisengittern gesichert.

Am Freitag, 18. März machten wir uns auf den Weg nach Cádiz und statteten vorher Vejer de la Frontera (Pueblo blanco) einen Besuch ab. Das Dorf  liegt auf einem Hochplateau, 9 km von der Küste entfernt.

Vejer de la Frontera

Castillo - Vejer de la Frontera

Castillo – Vejer de la Frontera

Vejer de la Frontera

Vejer de la Frontera

Unser Tagesziel erreichten wir mit der Anfkunft am Campingplatz „Las Dunas“, direkt am herrlichen Sandstrand der quirligen Stadt El Puerto de Santa María. Die Stadt war Ausgangspunkt der zweiten und vierten Expedition von Christoph Kolumbus und anschließend wichtiger Hafen für den Handel mit den neuen Kolonien.

Strandleben vor dem Campingplatz

Strandleben vor dem Campingplatz

El Puerto de Santa María

El Puerto de Santa María

El Puerto de Santa María

El Puerto de Santa María

Wir näherten uns Cádiz, das auf einem aus dem Meer ragenden Muschelkalkfelsen am Ende einer 9 km langen Meerzunge liegt, über den Wasserweg. Cádiz ist die älteste Stadt Europas. Uns hat sie zu einem entspannten Bummel durch die Altstadt, das Marktgelände (Köstlichkeiten en masse!) und einem Rundgang im Park Genovés  eingeladen.

Über das Meer nach Cádiz

Cádiz

Cádiz

Verglaste Balkone zum Schutz vor den Winterstürmen

Verglaste Balkone zum Schutz vor den Winterstürmen

Vorbereitungen für Semana Santa

Vorbereitungen für Semana Santa

Der Jámon serrano wird traditionell mit der Hand geschnitten

Der Jámon serrano wird traditionell mit der Hand geschnitten

Tunfisch - die besten Stücke grillten wir am Abend- sooo lecker!

Tunfisch – die besten Stücke grillten wir am Abend- sooo lecker!

Moräne - Begegnung im Wasser aus optischen Gründen unerwünscht

Moräne – Begegnung im Wasser aus optischen Gründen unerwünscht

frischer Wildspargel

frischer Wildspargel

Markt in Cádiz

Park Genovés

Park Genovés

Hasta luego,

die Womophilen

Vejer de la Frontera

5 Kommentare

  1. Tolle Bilder – Danke und gute Weiterreise 🙂

    • Hallo Doris! Ich denke, mit dir tut sich eine zweite, regelmäßige Kommentatorin auf. Bin ganz begeistert. Vielen Dank und bitte weiter so! 😉

  2. Ciao SissyRudi! Mit dem Spanischen hab ich’s nicht so….wie sagen die Spanier?
    Da habt ihr wieder viel Schönes erlebt. (Und ich beim Lesen auch!) Egal, ob in der Stadt, im Dorf, am Meer bei den Kite-Surfern (da tut sich was!) – es ist überall interessant…..
    Das bestätigt euch, mit vielen Grüßen, Monika

  3. Ich habe nach längerer Zeit wieder einmal bei den Womophilen nachgeschaut. Eure Berichte sind grandios und ihr solltet überlegen, ob ihr in Zukunft nicht besser als Reiseführer oder Reisereporter arbeitet.
    Aber wie eurer Begeisterung zu entnehmen ist, habt ihr ja sicher schon um das nächste Sabattical angesucht.
    Mit großer Neugier freue ich mich schon auf eure nächsten Berichte.
    Kurt

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