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300 Tage Sonne

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Blick auf den Campingplatz

Blick auf den Campingplatz

Randvoll abgefüllt mit wunderschönsten Eindrücken von Sevilla, Córdoba und Granada sehnsuchten wir nach Verarbeitung dieser am Meer. Von Dienstag, 29. März bis Samstag, 2. April urlaubten wir am Campingplatz „Almayate Costa“, ungefähr 20 km östlich von Málaga.

Spaziergänge am Meer, sonnen, fischen, lesen, grillen, Womo reinigen…. herrlich wenig zu tun. Málaga wird an 300 Tagen im Jahr von der Sonne verwöhnt, Costa del Sol eben!

Málaga

Am Freitag fuhren wir mit dem Bus nach Málaga. Schon der Hafenbereich mit seinen Palmen- und Platanenpromenaden lädt zum Verweilen und Genießen ein. In der verkehrsberuhigten Altstadt lässt es sich wunderbar flanieren, einkaufen und essen gehen. Wir waren nicht auf der Suche nach Sehenswürdigkeiten, wir wollten einfach den südländischen Charme der Stadt genießen.

Málaga

 Kathedrale …La Manquita, „der etwas fehlt“, ein Turm ist unvollendet

Kathedrale …La Manquita, „der etwas fehlt“, ein Turm ist unvollendet

 Vom römischen Amphitheater sind noch die Sitzreihen, der Orchestergraben und die Bühne zu sehen

Vom römischen Amphitheater sind noch die Sitzreihen, der Orchestergraben und die Bühne zu sehen

Kathedrale von Málaga, deren Bau bis heute nicht beendet wurde

Kathedrale von Málaga, deren Bau bis heute nicht beendet wurde

Wir besuchten das Picasso-Museum, das in einem Renaissance-Palast untergebracht ist. Pablo Picasso wurde 1881 in Málaga geboren. Sein Talent zeigte sich schon bald, er besuchte bereits im Alter von zehn Jahren eine Kunstschule und durfte an der Kunstakademie von Barcelona die ersten Klassen überspringen. Aus politischen Gründen kehrte er nie in seine Heimatstadt zurück……

Das Museum gibt einen Überblick über sämtliche Stilrichtungen, Techniken und Materialien, mit denen er sich Zeit seines Lebens beschäftigt hat.

Am Sonntag, 3. April reisten wir weiter nach Ronda, nicht ohne uns ganz nah an den Caminito del Rey heranzupirschen. Eigentlich sollte der kleine Königspfad ja ein weiteres Highlight unserer Reise werden. Er war wegen einer Neuübernahme geschlossen, nachdem man ihn nach Restaurierungsarbeiten im Frühjahr 2014 wiedereröffnet hatte. Er bleibt uns also noch ein Weilchen auf der Todo-Liste erhalten.

Den adeligen Namen verdankt er König Alfonso XIII, der ihn 1921 bewältigte

Den adeligen Namen verdankt er König Alfonso XIII, der ihn 1921 bewältigte.

Der Caminito del Rey hat Geschichte. Schon Anfang des 20. Jhdts. mussten die Arbeiter über diesen klettern, um die Wasserkraftwerke mit Material zu versorgen.

Der Caminito del Rey hat Geschichte. Schon Anfang des 20. Jhdts. mussten die Arbeiter über diesen klettern, um die Wasserkraftwerke mit Material zu versorgen.

Am Weg nach Ronda

Am Weg nach Ronda

Frühling.....ja du bist´s....

Frühling…..ja du bist´s….

Je näher wir Ronda kamen, desto mehr verfinsterte sich der Himmel. Rainer Maria Rilke beschrieb Ronda als „unvergleichliche Erscheinung, der auf zwei Felsmassen hinaufgehäufelten Stadt“. Ernest Hemingway empfahl sie sogar als Ziel für die Flitterwochen, uns kam sie ein bisschen raubeinig daher, allerdings mit Charme.

Ronda

Ronda liegt auf einem Felsplateau über dem Guadalevin Fluss und wird von einer 100 m tiefen Schlucht spektakulär in zwei Teile gespalten. Die „Neue Brücke“, errichtet 1793, erinnert in ihrer Form an einen zwischen die Schluchtabhänge getriebenen Keil.

Der Raum, der sich im Inneren des obersten Brückenabschnitts befindet, wurde als Gefängnis genutzt!

Der Raum, der sich im Inneren des obersten Brückenabschnitts befindet, wurde als Gefängnis genutzt!

Die Brücke ist das Wahrzeichen der Stadt

Die Brücke ist das Wahrzeichen der Stadt

Alte Brücke

Alte Brücke

In Ronda steht die älteste Stierkampfarena Spaniens, die auch die Wiege des Stierkampfes zu Fuß ist. Das Museum in der Arena zeigt unter anderem nostalgische Gewänder und Plakate.

Das Lachen verging mir erst in Sevilla!

Das Lachen verging mir erst in Sevilla!

Am Montag, 4. und Dienstag, 5. April schlossen wir unsere Andalusienrundfahrt mit einem zweiten Besuch Sevillas ab. Die nachgeholte Besichtigung  des Turmes und der Kathedrale sind im Sevilla-Post verewigt.

¡Adiós Espana!

Bem-vindo em Portugal!

Stausee beim Königspfad

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