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Auf die Plätze, fertig, Blog!? Über den Großglockner nach Bologna

16. September 2015 nach sissy | 5 Kommentare

 

Laut meinem Buch „WordPress für Dummies“ von Lisa Sabin-Wilson erfüllt man die Voraussetzungen um einen Blog zu betreiben, wenn man weiß, dass Kaffee über die Tastatur zu schütten gar keine gute Idee ist. Na, dann los! Soll ich euch verraten, dass es länger als eine halbe Stunde gedauert hat, bis ich jetzt endlich das Bild an der Stelle hatte? Es wird hier sicher noch länger wie auf einer Baustelle sein, aber wenn ich darauf warte, bis ich es beherrsche, ist unsere Reise schon zu Ende! Kommentar von Rudi: „Die hätte noch eine extra Ausgabe, WordPress für Sissy, schreiben sollen!“

Wir haben uns vorgenommen, „SLOW“ zu reisen. Keine Autobahnen, bleiben, wo es uns gefällt – so lange, bis es Zeit ist, Neues zu erkunden.

Wir sind am Freitag, 11. September 2015,  gegen Mittag losgefahren. Und das gleich auf uns zum Teil unbekannten Wegen. Schneitzlreith? Noch nie gesehen, landschaftlich richtig lieblich! Vorher haben wir Norberts Geheimtipp, den Fabrikverkauf der Firma Reber in Bad Reichenhall besucht und uns mit Gutigkeiten schokoladiger Natur eingedeckt.

Highlight des Tages war die Großglockner Hochalpenstraße. Österreich, wie schön bist du!! Ulli, Fritz, Kurt?, Erwin, wie kann man da bloß mit dem Rad hinauftreten? Sieht man da noch etwas von der grandiosen Bergwelt rundherum? Oder ist man da nur mit Schnaufen und Schwitzen beschäftigt? Ich bewundere euch!!!! Also, ich könnte mir diese Panoramastrecke gut auf einem Motorrad (nächster Traum?, Führerschein ruht seit 37 Jahren!)vorstellen. Lisi, wir beide wären ein gutes Gespann! Diese schöne Kulisse für ein Hochzeitsshooting zu verwenden, gefällt mir auch. Im idyllischen Heiligenblut haben wir uns nicht lange aufgehalten, wir sind gleich weiter zu unserer Nächtigungsstelle Camping Lindlerhof in Mörtschach.  Vorgeschmack auf das Campen im Herbst: Es ist so kalt gewesen, dass unsere Windschutzscheibe nach dieser Nacht literweise beschlagen war.  Der Campingplatzchef ist „Mann für alles“: Platzwart, Koch/Kellner und vor allem Bauer …..frühmorgens bei unserer Abfahrt sahen wir ihn im Rückspiegel melkend unter einer Kuh herauswinken.

Hochzeitsshooting

 

 

Am Samstag, 12. September, ging es über Sillian (wo wir ausgezeichnet gefrühstückt haben), Innichen, Sexten (Hier befindet sich einer der besten Campingplätze Italiens mit Blick auf die Drei Zinnen), Passo Sant Antonio (Um ihn mit Genuss zu fahren, hatten wir leider zwei Räder zu viel!! Von den Bremsen heiß, rochen wir den Schweiß!) nach Auronzo di Cadore. Rudis Bergsteigerherz quoll schier über! Auf endlosen Bundesstraßen womophilten wir entschleunigt über Padua Bologna entgegen. Entlang der trägen Brenta genossen wir den Blick auf so manche wunderschöne Villa und schon war ein neues Reiseziel geboren: Die Villen am Brentakanal.

Dolomiten

Bis bald, in Bologna!

Die Womophilen